Universelle Werke

Dresden
Visualisierung eines Luftbildes von mehreren Gebäudekomplexen mit begrüntem Dach - hinten ein Block, und von links nach rechts ein weiterer Block, ein umgekehrtes U und eine geschlossener Blockrandbebauung

Die Universellen Werke Dresden befinden sich an einer städtebaulichen Schnittstelle, die sowohl räumlich als auch funktional herausfordernd ist. Heterogen eingebunden zwischen Hochstraße, Bahnanlagen und dem historisch gewachsenen Gewerbegebiet muss die neue Struktur ein starkes Statement für Aufenthaltsqualität und städtebauliche Neuordnung setzen.

Die entwickelte Struktur wahrt die ortsübliche Körnung und nimmt mit Gebäudehöhen und der Übernahme der Fassadenfluchten Bezüge zum teilweise denkmalgeschützten Bestand auf. Es werden Sichtachsen zur ehemaligen Bahnwerkstatt aufgebaut. Die Achsen der auf das Bearbeitungsgebiet treffenden Straßen werden durch platzartige Aufweitungen aufgenommen. Arkadengänge und zurückgesetzte Portale sind weitere Elemente des Übergangs vom Stadtraum zum Campus.

Der Campusgedanke wird durch ein vielfältiges Angebot an Freiräumen und Orten des Aufenthalts sowohl in als auch außerhalb von Gebäuden umgesetzt.

Die zentrale Campus-Plaza verknüpft den historischen Kern des Areals – Haus E – mit der neuen Bebauung. Auf der Plaza wird der Schornstein als Zeitzeuge in Szene gesetzt.

Visualisierung mehrere zusammenhängende fünfstöckige Gebäude mit großen bodentiefen Fenstern im Vordergrund ist einen Vorplatz mit Straßenanbindung

Die Kubaturen reagieren auf die divergenten Rahmenbedingungen. Zur Zwickauer Straße hin wird das neue Hauptgebäude Haus D dem historischen Haus E in respektvollem Abstand zur Seite gestellt. Zum Innenbereich des Areals hin – dem Campus – werden die Gebäude flacher. So wird zum flacheren Gebäudebestand der Wagenhalle, dem Sozialgebäude oder der Werkhalle H vermittelt. Auch mit der Anordnung der Nutzungen wird der Bestand weitergedacht. So wird der bestehenden Wagenhalle und der Werkhalle H die neue Produktionshalle Haus C gegenübergestellt.

Die Gebäude öffnen sich mit Ihren erdgeschossigen Nutzungen zum Freiraum hin. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Innen und Außen, zwischen den Freiflächen des Campus und der Präsentation der Aktivitäten der ansässigen Akteure.

Visualisierung eines Innenhofes mit zwei Bäumen, einer Frau im weißen Kleid und einem Herrn auf einer Bank

Durch Staffelungen, Aufnahme von Fluchten und Höhen sowie dem Weiterdenken von Nutzungen entsteht eine diversifizierte Neubebauung. Diese zerfällt jedoch nicht in einzelne Bausteine, sondern wird durch räumliche und gestalterische Gemeinsamkeiten, sowie durch übergreifende Freiraumelemente zusammen mit dem Bestand zu einem neuen Ganzen gefügt.

Schnitt über drei Gebäude von links nach recht, ein zweistöckiges Gebäude, eine Halle mit angebautem dreistöckigem Gebäude, ein vierstöckiges Gebäude mit gemeinsamen Erdgeschoss. zu einem fünfstöckigem Gebäude