Depots und Werkstätten des Landes Mecklenburg- Vorpommern

Schwerin

Das Werkstattgebäude orientiert sich an den dort vormals befindlichen Remisen und Reithallen und –plätze und begrenzt den ehemaligen Kasernenhof wieder. Durch Orientierung der Kubatur am Gebäudebestand fügen sich die neuen Werkstätten in das Ensemble der bestehenden Bebauung ein. Die in weiteren Bauabschnitten zu errichtenden Depots kontrastieren in Ausformung und Materialität mit dem Werkstattgebäude. Sie staffeln sich in den Hang zum Slüterufer und umschließen dabei das Werkstattgebäude L-förmig. Während die Depots für Archäologie und Kunstgewerbe mit ihren Gründächern nahezu ebenengleich mit dem Kasernenplatz abschließen, repräsentiert das aufragende Papierdepot den Depotkomplex zum Platz hin. Der zentral positionierten Aufzug und die Verteilungsachse im Anlieferungsgeschoss gewährleistet die einfache Verknüpfung der jeweils speziell zugeordneten Bereiche eines Fachbereiches untereinander sowie eine gute Zugänglichkeit der gemeinsam genutzten Bereiche. Lufträume verknüpfen die Ebenen visuell und erleichtern die Orientierung im Gebäude. Die Klinkerfassade des Werkstattgebäudes nimmt in ihrer Materialität Bezug auf den historischen Gebäudebestand. Die Depots erhalten eine vorgehängte Fassade aus durchgefärbten Beton-Fertigteilen, deren Fugenbild an dem eines rustikalen Mauerwerkes orientiert ist. Damit wird dem Bild eines Stützmauerwerkes eher als dem eines frei stehenden Bauwerkes Ausdruck verliehen und die Integration der Depots in den Hang gestärkt.

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